Abschied von Oszkár

Zum Leben gehört ja bekanntlich leider auch der Tod. So mussten wir Anfang des Jahres unseren geliebten Puli namens Oszkár von seinem Leid erlösen. Für uns war dies ein unendlicher Verlust. Wir werden unseren tapferen Wegbegleiter nie vergessen. Für ihn habe ich diese Zeilen geschrieben.


Geliebter Oszkár

Du kamst zu uns; wir wissen nicht von wo.
Doch brachtest Du uns die Sonne, machtest uns froh.
Gemeinsam gingen wir durchs Leben ein Stück.
Nur allzu kurz war dieses Glück.

Die Zeit des Abschieds ist nun gekommen;
unser Blick durch Tränen verschwommen.
Unsere Herzen sind uns so schwer,
denn wir sind traurig und fühlen uns leer.

Ein Stück noch werden wir Dich begleiten,
dann musst Du alleine weiterschreiten.
Du gehst in eine bessere Welt,
wo es Dir sicherlich an nichts fehlt.

Auch, wenn Du uns dort vermisst, trauere nicht.

Denn eines Tages sehen wir uns wieder ins Gesicht.
So sehr wir auch trauern,
unsere Liebe wird ewig andauern.

Du warst der Sonnenschein in unserem Herzen.
Dich gehen zu lassen, wird noch lange schmerzen.
Du hast uns gezeigt, was Liebe ist und Treue.
Keine Sekunde davon möchten wir missen,
kein Moment ist von Reue.
Wir möchten Dich streicheln, herzen und küssen.

Wir hatten viel Spaß; Du brachtest uns Freude und Glück.
Ach, kehrten doch die schönen Stunden zurück.
Stets hast Du uns mit Liebe bedacht,
hast Tag und Nacht über uns gewacht.

Leb‘ denn wohl in Friede und Harmonie.
Vergessen werden wir Dich nie.

Du warst uns stets ein treuer und lieber Begleiter.
Jetzt bist Du unser Wegbereiter.
Wenn dann unsere Stunde naht,
dann stehst Du für uns parat.

Bellend, voll Freude wirst Du uns begrüßen,
dann werden wir gemeinsam die Ewigkeit genießen;
mit Dir durch Wiesen und Wälder rennen.
Niemand kann uns dann je wieder trennen.

Nun trittst Du Deine Reise an,
bis wir dann folgen irgendwann.
Wir lieben Dich so sehr…
Dich gehen zu lassen, fällt uns so schwer.

Hab‘ keine Angst vor dem letzten Schritt.
Im Herzen und in Gedanken kommen wir mit.
Dein Platz wird immer bei uns sein.
Wo Du auch bist, Du bist nicht allein.

In Liebe

Mama & Papa

© Andrea Kühn, Vörs, 7. März 2013


Frühlingserwachen

Wohin nur mag der Winter gehen, wenn der Frühling naht? Bestimmt hat er sich zurückgezogen
und belauert uns, um dann – irgendwann nach dem Herbst – mit voller Wucht zurückzukehren.


Auszug aus der Kurzgeschichtensammlung "Jahreszeiten".


Die Süße des Sommers

Die Tage sind lang, die Nächte schwül und kurz. Weit geöffnet bleiben die Fenster in der Nacht.
Ich höre das Plätschern meines kleinen Wasserbeetes, das einigen Fröschen eine Heimat gibt.
Schilfgras und aufgetürmte Steine bieten ein ideales Plätzchen zum Sonnen.


Auszug aus der Kurzgeschichtensammlung "Jahreszeiten".


Gedanken zum Herbst

Jetzt, da die Blätter sich verfärbt haben und von den Bäumen fallen.
Jetzt, da die Nebel über das Land ziehen und alles mystisch verklärt zeigen.
Jetzt neigt sich das Jahr dem Ende zu.

Auszug aus der Kurzgeschichtensammlung "Jahreszeiten".


Winterspaziergang

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt. Noch findet man überall die Reste vom Silvesterfeuerwerk…

Auszug aus der Kurzgeschichtensammlung "Jahreszeiten".


Die fünfte Jahreszeit

Gott Jokus sitzt mit seiner Kron
hoch oben auf dem goldenen Thron.
Er winkt und wirft Konfetti munter,
auf all die lustigen Narren runter.


Auszug aus der Kurzgeschichtensammlung "Jahreszeiten".

©Text, Fotos und Covergestaltung: Andrea Kühn
ISBN: 978-3-8476-7883-0
"Jahreszeiten"
gibt es für e-book u. a. bei: neobooks.com und in vielen anderen Buchhandlungen.



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